Baugebiet „Große Kamp“

Zum Baugebiet „Große Kamp“ heißt es in der WN am 04.09.2007 unter der Überschrift „Neue Flächen braucht das Dorf“:

„Da der größte Teil des Baugebietes Große Kamp nun schneller als erwartet verkauft worden sei, gelte es nun alle Voraussetzungen für die Ausweisung einer neuen Wohnbaufläche zu schaffen.“

„Alverskirchen wächst – aus sich selbst, wie es die Landesplanung vorsehe, aber auch darüber hinaus, stellte Bürgermeister Banken sachlich fest. Zwischen den Zeilen war eine gewisse Kritik an den Entwicklungsrichtlinien des Landes unüberhörbar“.[1]

Ein Bedarfsnachweis, der nach den Bestimmungen des Regionalplans erforderlich gewesen wäre, um neue Siedlungsfläche im Freiraum für den Bedarf der ortsansässigen Bevölkerung auszuweisen, wurde von der Gemeinde Everswinkel auch bei der Aufstellung des Bebauungsplans „Große Kamp“ nicht erbracht. Die Genehmigung zur Änderung des Flächennutzungsplans wurde von der Bezirksregierung als „Hüterin des Regionalplans“ ohne den erforderlichen Bedarfsnachweis erteilt.

Die vorstehenden Ausführungen machen mehr als deutlich, dass die Gemeinde Everswinkel sich in der Vergangenheit bewusst über die landesplanerischen Zielsetzungen hinweggesetzt hat.

Fußnote
[1]
Westfälische Nachrichten vom 04.09.2007.